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    Homöopathische Mittel gegen Reizhusten

    Reizhusten ist unangenehm, laut und manchmal sogar schmerzhaft. Vor allem, wenn er in trockener und unproduktiver Form (ohne Schleim) auftritt. Dennoch müssen wir froh sein, dass unser Körper so ein großartiges Immunsystem hat. Denn der Husten hat eine Schutzfunktion: er befördert Schadstoffe, Krankheitserreger und so einiges mehr aus unseren Atemwegen. So bewahrt er uns vor Verletzungen und Erkrankungen. Reizhusten, wegen des fehlenden Auswurfs, als unproduktiver Husten bezeichnet, kann speziell in den Nachtstunden sehr störend sein. Durch den Einsatz von Homöopathie können diese Symptome gemildert werden.

    Junge Apothekerin vor einem Regal mit Medikamenten

    Das Wichtigste auf einen Blick

    • Kennt man den Grund nicht für Husten und die Beschwerden dauern mehr als 4 bis 6 Wochen, sollte der Arzt konsultiert werden.
    • Je nach Hustenart helfen unterschiedliche homöopathische Mittel.
    • Trockener Husten ist mit Homöopathie gut zu behandeln.
    • Je nach schwere des Hustens sollten konventionelle Medikamente die Behandlung unterstützen.
    • Wissenschaftlich bewiesen ist die Wirkung von homöopathischen Mitteln nicht.

    Wann kann Husten mit Homöopathie behandelt werden

    Vorerst ist zu unterscheiden, ob für den Husten die Hilfe eines Arztes in Anspruch genommen werden sollte. Möglicherweise genügt es mit Hausmitteln oder Mitteln der Homöopathie das Symptom einzudämmen. Falls es sich um die Folgen eines grippalen Effektes handelt oder um die Nachwehen einer Schleimhautentzündung, dann ist wahrscheinlich die Konsultation eines Arztes nicht erforderlich.

    Sind die Hustenanfälle nicht zuordenbar, kennen Sie selbst den Grund nicht und dauern sie mehr als 4 bis 6 Wochen, ist unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Mit der Gesundheit macht man keine Experimente.

    Junge Frau lacht beim inhalieren

    Inhalieren gegen Reizhusten

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    Junge Frau trinkt eine Tasse Tee mit Zitrone

    Tee bei Reizhusten

    Tee ist ein gutes Hausmittel gegen Reizhusten. Hier erfahren Sie, welche Teesorten gut wirken.

    Welche homöopathischen Mittel können helfen?

    Wenn wir von Homöopathie sprechen, dann sind damit meist sogenannte „Globuli“ gemeint. Zwar fehlt der wissenschaftliche Nachweis, dass diese „Zuckerkügelchen“ tatsächlich Linderung verschaffen, dennoch verwenden fast 50% aller Deutschen über 15 Jahren, zumindest einmal im Jahr Globuli. Für alle, die daran glauben, scheint die Wirkung effektiv zu sein. Einige Beispiele zum Einsatz von homöopathischen Mitteln bei Reizhusten:
    • Stress: die „Volkskrankheit“ Nummer 1. Wer viel um die Ohren hat und ständig gereizt ist, sollte sich nicht wundern, wenn ihm im wahrsten Sinne des Wortes „die Luft wegbleibt“. Druck baut sich in der Brust auf, nachts rauben Beschwerden durch trockenen Husten den Schlaf. Stress manifestiert sich auch physisch und äußert sich in Symptomen, wie Reizungen, Atemnot, Husten. Die Homöopathie gibt die Empfehlung zu dreimal täglich Nux Vomica D6 – Globuli. Die Basis bilden die Früchte des Brechnussbaumes, die schon im 11. Jahrhundert in der arabischen medizinischen Literatur erwähnt wurden. Die Samen wurden früher bei Schwächezuständen und Herz-Kreislauf Beschwerden, bei Heiserkeit und Bronchitis verwendet.
    • Ist ein akuter oder abklingender Effekt die Ursache und hört sich der Husten „bellend“ an, dann werden häufig Spongia D6 genommen. Spongia ist die lateinische Bezeichnung für den Meerschwamm, der schon vor Jahrhunderten zum Aufsaugen von Körperflüssigkeiten verwendet wurde. Die Wirkung beruht auf dem hohen Jodgehalt, deshalb wird Meerschwamm auch bei Schilddrüsenanomalien eingesetzt.

    Bei der Anwendung von Homöopathie gegen Husten gibt es je nach Art des Hustens auch verschiedene Mittel. Bei trockenem Reizhusten werden andere Globuli empfohlen als bei produktiven Husten mit Auswurf.

    Bei der Anwendung von Homöopathie gegen Husten gibt es je nach Art des Hustens auch verschiedene Mittel. Bei trockenem Reizhusten werden andere Globuli empfohlen als bei produktiven Husten mit Auswurf.

    Weiter homöopathischen Mittel die helfen Können

    Behälter mit Schriftzug, gefüllt mit Globuli

    Homöopathische Mittel gegen Husten werden oft als Globulis angeboten.

    • Fieber, Erkältung, Jucken im Kehlkopf? Dann greifen viele zu Rumex D6. Dahinter steckt eine Pflanze mit dem Namen „Krauser Ampfer“, dessen Wurzel antioxidative, antibakterielle Eigenschaften hat.
    • Wenn Sie nachts unter Hustenattacken leiden, dann können ein paar Kügelchen Hyoscyamus D6, vor dem Schlafengehen genommen werden. Für eine geruhsame Nacht sorgt das Atropin der Pflanze, die in unseren Breiten als Bilsenkraut bekannt ist. Ihre Wirkstoffe wurden bereits in der Antike als Heilmittel verwendet und sollen den Hustenreiz lindern.

    Tipps und Zusammenfassung: Reizhusten Homöopathie

    Die Behandlung von trockenem Husten (ohne Auswurf von Schleim), durch Homöopathie ist durchaus erfolgversprechend. Auch wenn viele sie als „Placebo“ und unwirksam abtun: selbst in Apotheken und ärztlichen Behandlungszimmern, haben die „Zuckerkügelchen“ Einzug gehalten.

    Gut ist, was hilft und wenn man nur fest genug daran glaubt, hilft es oft auch. Allerdings darf dabei nicht übersehen werden, dass Krankheiten oft die Unterstützung durch Medikamente der klassischen Medizin brauchen. Mit der Gesundheit sollte man keine Experimente machen: besprechen Sie Ihre Beschwerden mit dem Arzt Ihres Vertrauens.

    Schon gewusst?

    Wenn nach einer Woche keine Besserung eintritt, durch die Behandlung mit homöopathischen Mitteln, treten Sie am besten den Gang zum Arzt an.

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