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    Die Ursache für Keuchhusten

    Keuchhusten ist eine schwere Erkrankung der Lunge, die vor allem bei Kindern gefährlich sein kann.Nicht selten stecken sich kleine Kinder bei Erwachsenen oder Jugendlichen damit an. Wir geben Ihnen auf dieser Seite ein paar nützliche Informationen rund um die Ursachen für Keuchhusten. Auf unseren Unterseiten zum Thema Keuchhusten finden Sie weitere und detailliertere Tipps und Infos.

    Junge Frau steht auf einer Straße und hustet

    Das Wichtigste auf einen Blick

    • Für den Keuchhusten ist das Bakterium mit dem Namen bordetella pertussis verantwortlich
    • Das Bakterium wird durch die Luft übertragen
    • Wer an Keuchhusten erkrankt ist, ist nicht für den Rest seines Lebens immun

    Bordetella Pertussis – Der Kern allen Übels

    Verantwortlich für den Keuchhusten ist das Bakterium bordetella pertussis. Es ist hoch ansteckend und überwindet die üblichen Immunbarrieren der oberen Atemwege beim Menschen problemlos. Dadurch kann es auch zuvor völlig gesunde Personen direkt infizieren. Es setzt sich in den Atemwegen fest und vermehrt sich dort. Dabei setzt es eine Reihe von Giftstoffen, sogenannte Toxine, frei, die das umliegende Gewebe nicht nur schädigen, sondern auch noch die allgemeine Immunabwehr herabsetzen. Hinzu kommt, dass das Bakterium durch die Luft übertragen wird. Genau wie Grippe- oder Erkältungsviren. Per Husten, Niesen oder Sprechen können Sie sich rasch mit Keuchhusten anstecken. Es ist ziemlich sicher, dass sich ein gesunder Mensch mit Pertussis ansteckt, wenn er mit einem bereits erkrankten in Kontakt kommt.

    Junge bekommt von seiner Mutter einen Löffel Hustensaft

    Keuchhusten Mittel

    Eine Ansteckung mit Keuchhusten kann nicht immer vermieden werden. Doch wenn man erkrankt, welche Hausmittel können das Leiden lindern?

    Junge liegt mit seinem Kuscheltier im Bett und hustet

    Ist Keuchhusten ansteckend?

    Auch bei Erwachsenen kann Keuchhusten zu schweren Komplikationen führen. Wie ansteckend Keuchhusten ist, erfahren Sie hier.

    Keuchhusten - vor allem für Kinder gefährlich

    Gerade bei Kindern kann der Krankheitsverlauf sehr schwer und zum Teil lebensgefährlich werden. Nicht selten müssen Kleinkinder oder sogar Säuglinge und Babys im Krankenhaus behandelt werden. Dort bekommen Sie dann hochdosiert Antibiotika, so dass nach etwa 14 Tagen die schwersten Symptome nachlassen.

    Nur in etwa einem Fünftel der Fälle sind die für Keuchhusten typischen Symptome vorhanden. In etwa 40% der Erkrankungen verlaufen stumm und andere 40% zeigen die Symptomatik einer Bronchitis.

    Nur in etwa einem Fünftel der Fälle sind die für Keuchhusten typischen Symptome vorhanden. In etwa 40% der Erkrankungen verlaufen stumm und andere 40% zeigen die Symptomatik einer Bronchitis.

    Ansteckung durch Erwachsene

    Kleines Mädchen mit Husten wird von Ärztin untersucht

    Besteht der Verdacht auf Keuchhusten sollten Sie mit Ihrem Kind unbedingt zum Arzt gehen.

    Vor allem Erwachsene und Jugendliche stellen das Problem dar. Denn Erwachsene merken oft gar nicht, dass sie an Keuchhusten erkrankt sind. Die typischen Symptome wie aus dem Lehrbuch, wie der stakkatoartige Husten, kommen bei Erwachsenen so gut wie gar nicht vor. Hier äußert sich der Husten eher als lang anhaltend und nervig. In diesem Stadium können jedoch Kinder weiterhin mit Keuchhusten infiziert werden.

    Ich weiß nicht, ob es Keuchhusten ist

    Tatsächlich sind die typischen Symptome für Keuchhusten nur in etwa einem Fünftel der Fälle vorhanden. Häufiger verlaufen etwa 40% der Erkrankungen stumm, andere 40% zeigen sich von der Symptomatik her wie eine Bronchitis.

    Warum kommt der Keuchhusten wieder?

    Wer einmal an Keuchhusten erkrankt ist, ist nicht für den Rest seines Lebens immun. Eine Immunität besteht für etwa 7 bis 20 Jahre.

    Schon gewusst?

    Die Erreger von Keuchhusten verbreiten sich per Tröpfcheninfektion in einem Radius von bis zu einem Meter

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    Autor

    Dr. Wolfgang Randelshofer

    Pneumologie und Schlafmedizin - 34 Jahre Berufserfahrung
    Dr. Wolfgang Randelshofer

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