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    Pflanzlicher Hustensaft: Wie Sie Husten mit pflanzlichen Mitteln lindern

    Husten ist eine Reaktion des Organismus auf Fremdkörper, auf Viren und Bakterien, die er wieder loswerden möchte. Doch Husten ist nicht gleich Husten. Ein Infekt geht oft vom Nasen-Rachen-Raum aus und zeigt sich mit trockenem, quälendem Reizhusten, der später in einen sogenannten produktiven Husten mit Auswurf übergeht.

    Hustenstiller oder Schleimlöser, das ist die Frage. Welches Mittel sollte man nun wann genau nehmen. Vielleicht gibt es auch einen „All-in-one“-Hustensaft, der gegen alles hilft? Keine Sorge, wenn Sie mit der Lektüre dieses Artikels durch sind, haben Sie eine gute Basis und wissen Bescheid. Dann können Sie die richtige Wahl treffen, welcher Hustensaft für Sie am besten wann geeignet erscheint.

    Hustensaft wird auf einen Löffel gegeben. Im Hintergrund ein grünes Blatt

    Das Wichtigste auf einen Blick

    • Die Heilungsphase von Husten kann bis zu 8 Wochen dauern.
    • Wenn Phase zwei länger als zwei Wochen dauert, von Fieber begleitet wird, dann besteht die Gefahr einer Bronchitis.
    • Pflanzliche Hustensäfte können auch als Balsam auf der Haut aufgetragen werden.
    • Ätherische Öle werden häufig für Hustensäfte auf natürlicher Basis verwendet.

    Beginnen wir mit der ersten Frage:

    Wie äußert sich Husten in den verschiedenen Phasen eines Infekts?

    Phase 1: Es beginnt mit Kratzen im Hals, mit permanentem Hustenreiz. Es ist trockener, „unproduktiver“ Husten, der Sie quält. Erreger reizen die Bronchien, die mit einer Entzündung darauf reagieren. Noch hat sich kein Schleim gebildet, die Hustenattacken erinnern an das heisere Bellen eines Hundes, sind quälend schmerzhaft und rauben den Schlaf.

    Phase 2: Im Verlauf der Erkrankung, einer Erkältung, wandern die Erreger in die Bronchien, die Schleimhäute entzünden sich, eine zähe Masse verstopft die Atemwege und bildet eine optimale Grundlage für Bakterien. Darauf reagiert der Körper mit Auswurf. Produktiver Husten macht die Atemwege wieder frei und befördert den zähen Schleim mit der Geschwindigkeit von beinahe 500 Km/h aus dem Körper hinaus.

    Phase 3: Wenn der Körper dabei ist, die Krankheit zu überwinden, wandelt sich der Husten wieder in einen „unproduktiven“ Reizhusten, der bis zu 8 Wochen dauern kann, bis die letzte Bakterie, das letzte Virus den Körper verlassen hat.

    Pflanzliche Hustensäfte wirken nur bedingt bei Bronchitis

    Wenn Phase zwei länger als zwei Wochen dauert, mit Fieber einhergeht und der Körper geschwächt ist, dann besteht die Gefahr einer Bronchitis. Viren, sehr selten auch Bakterien, haben sich von den oberen Atemwegen aufgemacht, die unteren Atemwege (Bronchien) befallen und dort diese Entzündung ausgelöst.

    Wenn Ihre Erkältung von Kopf- und Gliederschmerzen, einem Schwächegefühl und Fieber begleitet wird, dann ist der Gang zum Arzt unerlässlich. Mit einer Bronchitisist nicht zu spaßen, sie kann sehr schnell chronisch werden. Um das zu vermeiden, braucht es andere Arzneimittel, als Hustensäfte auf pflanzlicher Basis

    Ältere Dame nimmt einen Löffel Hustensaft

    Hustenlöser

    Ist der Husten produktiv, empfiehlt es sich einen Schleimlöser (Hustenlöser) zu nehmen. Dieser verflüssigt den Schleim und erleichtert das Abhusten.

    Hustensaft wird auf einen Löffel gegeben

    Hustenstiller

    Bei trockenem Husten, der auch Reizhusten genannt wird, sollte man einen Hustenstiller nehemen. Dieser sorgt für eine Linderung des Hustenreizes.

    Pflanzliche Hustensäfte basieren auf Kräutern

    Um zu wissen welche pflanzlichen Hustensäfte am besten wirken, müssen Sie daher unterscheiden:

    • Phase 1 und 3 braucht Mittel, die den Husten unterdrücken (Hustenstiller). Die Bronchien brauchen Schonung und für den Prozess der Heilung ist gesunder, ungestörter Schlaf unerlässlich. Schleimlösende Hustensäfte sind weniger angesagt, weil noch wenig Schleim vorhanden ist.
    • Phase 2 braucht wiederum Mittel, die den Schleim lösen- Das „produktive“ Abhusten ist für eine rasche Genesung enorm wichtig. In dieser Phase wird man auf Hustenstiller besser verzichten, denn nun geht es darum, den Schleim auszuhusten.

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    Pflanzlicher Saft kann auch als Balsam auf der Brust oder als Zusatz im Badewasser seine wohltuende und heilende Wirkung entfalten. Da pflanzliche Hustensäfte eine sehr komplexe Zusammensetzung haben, können sie über die Haut oder durch Einatmen über die Atemwege ebenso ihre Wirkung entfalten.

    Pflanzlicher Saft kann auch als Balsam auf der Brust oder als Zusatz im Badewasser seine wohltuende und heilende Wirkung entfalten. Da pflanzliche Hustensäfte eine sehr komplexe Zusammensetzung haben, können sie über die Haut oder durch Einatmen über die Atemwege ebenso ihre Wirkung entfalten.

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    Auf welchen Inhaltsstoffen basieren pflanzliche Hustensäfte

    Junge bekommt von seiner Mutter einen Löffel Hustensaft

    Bei Kindern sollte man die Einnahme eines Hustensafts am besten mit dem Arzt absprechen.

    Pflanzliche Hustensäfte sind hinsichtlich ihrer Effektivität in drei Gruppen einzuordnen: Schleim, Saponine (Seife), ätherische Öle.

    • Bei trockenem Reizhusten helfen schleimhaltige Heilpflanzen, wie Malve und Eibisch, die die Oberflächen mit einem schützenden Film überziehen und den Hustenreiz lindern.
    • Ätherische Öle: haben desinfizierende Wirkung und verflüssigen das Sekret der Bronchien, lösen also den Schleim
    • Saponine, die in Efeu und Primel vorhanden sind, sorgen dafür, dass dünnflüssiger Schleim produziert wird.

    Welche Wirkung haben die Pflanzen und Kräuter in den Hustensäften?

    Es ist gegen alles ein Kraut gewachsen.“ Wer hat diese Worte nicht schon gehört oder gelesen. Unsere Vorfahren haben sich mangels Alternativen an pflanzlichen Mitteln wie zum Beispiel Kräutern bedient, die „vor der Haustür“ gewachsen sind. Ein Wissen, dass uns heute noch zugutekommt. Hustensäfte, die folgende pflanzliche Stoffe enthalten, haben unterschiedliche Wirkungen:

    • Eibisch: aus den Blättern und Wurzeln gewonnener Extrakt lindert den Hustenreiz
    • Pfefferminze: ätherisches Öl das Menthol enthält. Es kühlt und lindert den Hustenreiz, ACHTUNG: Säuglinge und Kleinkinder vertragen den Wirkstoff Menthol nicht gut!
    • Eukalyptus: ätherisches Öl, das Schleim löst, kühlt und desinfiziert
    • Kiefer: ätherisches Öl, desinfiziert, wirkt schleimlösend
    • Malve: Schleimstoffe, die den Hustenreiz mildern
    • Süßholz: löst den Schleim und lindert Heiserkeit
    • Schlüsselblume: schleimlösende Saponine
    • Efeu: schleimlösend und entkrampft die Bronchien
    • Fenchel: schleimlösende, ätherische Öle
    • Thymian: erleichtert das Abhusten und entkrampft die Bronchien

    Schon gewusst?

    Kinder und ältere Menschen leiden oft vermehrt unter Allergien und Unverträglichkeiten. Übelkeit, verstärkte Verdauungstätigkeit, Kopfschmerz sind mögliche Indikatoren, um den Hustensaft abzusetzen. Ebenso sind die Nebenwirkungen und Wechselwirkung anderer Medikamente zu beachten.

    Wie die verschiedenen Hustensäfte wirken

    Die Wirkungen der unterschiedlichen Hustensäfte sind in die Gruppen Hustenlöser und Hustenblocker eingeteilt.

    • Hustenlöser wirken auf den Schleim, den die Bronchien gebildet haben, um Viren und Bakterien darin zu „verpacken“. Damit sind die Angreifer isoliert und bleiben im Bronchialraum. So schützt sich der Körper gegen die weitere Verbreitung.
      Nun geht es darum diesen Schleim zu entfernen. Durch die Infektion ist er zähflüssig und dick geworden, das Abhusten fällt schwer. Hier kommen die Hustenlöser ins Spiel. Mit dem richtigen Saft aus pflanzlichen Inhaltsstoffen verflüssigt sich der Schleim und erleichtert das Abhusten. Bakterien und Viren verlassen auf diesem Weg den Organismus.
    • Der trockene, unproduktive Husten belastet den Organismus vor, und auch noch nach einem viralen oder bakteriellen Infekt.
      In der Nacht lässt Sie der sogenannte Reizhusten nicht schlafen, der Körper kann sich die so dringend nötige Erholung durch den Schlaf nicht holen.
      Es sind Rezeptoren im Bronchial- und Rachenraum, die den Hustenreiz auslösen. Sie melden dem Gehirn: „Hier stimmt etwas nicht, das muss raus“.
      In der trockenen Phase, zwar eine Schutzmaßnahme des Körpers, doch mit wenig Wirksamkeit, denn mangels Schleimproduktion gibt es noch nichts zum Auswerfen. Wenn Sie davon betroffen sind, dann spüren Sie kaum Erleichterung und auch der „Reinigungseffekt“ bleibt aus.

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