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    Produktiver Husten mit Auswurf

    Husten ist in jeder Form unangenehm. Verkrampfungen und Schmerzen können diese Abwehrreaktion unseres Körpers begleiten. Der Unterschied zwischen produktivem und trocknem Husten liegt darin, dass beim produktiven Husten Schleim entsteht, der gelöst und abgehustet werden muss. Für Sie ist es natürlich interessant, wie Sie produktiven Husten als Symptom erkennen und was Sie zur Linderung tun können.

    Mann sitzt auf der Couch und hält sich beim Husten die Hand vor den Mund

    Das Wichtigste auf einen Blick

    • Als produktiven Husten bezeichnet man Husten mit Auswurf.
    • Der Schleim reinigt die Atemwege indem er Bakterien, Viren und Fremdkörper hinausbefördert.
    • Produktiven Husten sollte man nur mit Schleimlösern und nicht mit Hustenstillern behandeln.
    • Produktiver Husten sollte auf keinen Fall unterdrückt werden.
    • In der Regel dauert der produktive Husten im Rahmen einer Erkältung bis zu einer Woche.

    Was versteht man unter produktivem Husten, welche Ursachen hat er?

    Frau hustet in ihren Ärmel

    Um andere nicht anzustecken ist es gut in den Ärmel zu husten.

    Ein grippaler Infekt umfasst mehrere Phasen. Anfänglich als trockener Husten, übernimmt er Abwehr- und Schutzfunktion. In dieser Phase leidet man unter ständigem Hustenreiz. Dabei werden unliebsame Gäste ausgehustet: Bakterien, Viren, Fremdkörper in den Atemwegen.

    Im weiteren Verlauf kommt mit dem Husten der Auswurf. Schleim hat sich gebildet, der nun mit dem Husten ausgestoßen wird. Eine durchaus nützliche Funktion, da mit dem Auswurf auch Erreger, Bakterien und andere Fremdkörper aus dem Organismus entfernt und an die Umwelt abgegeben werden (weshalb man sich beim Husten, die Hand vorhalten, oder noch besser in die Ellenbeuge husten sollte). Zusätzlich wird die Oberfläche der Bronchialschleimhaut grob gereinigt, sodass die Selbstreinigungsmechanismen wieder greifen können.

    Es macht Sinn auf die Farbe des Auswurfs zu achten, denn aus ihr kann man ablesen, ob es möglicherweise noch andere Erkrankungen gibt:

    • Weiß und klar, ist der Regelfall und weist auf einen Infekt hin
    • Gelblich / grün: mögliche bakterielle Infektion in den Atemwegen (Eiter in den Bronchien) oder aus der Nase- oder den Nasennebenhöhlen heruntergelaufener eitriger Schleim
    • Bräunlich/schwarz: Raucherhusten oder Hinweis auf Bronchitis, COPD
    • Blutig: bei mehrmaligem Vorkommen sofort zum Arzt, dass kann auf eine schwere Lungenerkrankung hinweisen

    Es macht keinen Sinn produktiven Husten wie Reizhusten zu behandeln, nämlich hustenstillend. Gerade in dieser Phase sollte die Behandlung die andere Richtung gehen: den Husten zu fördern, damit alle schädlichen Elemente aus dem Körper ausgeschieden werden.

    Junge Frau sitzt aufrecht im Bett und hustet- im Vordergrund ein paar Zitronen und eine Tasse Tee

    Hausmittel gegen Husten

    Welch Hausmittel helfen wirklich gegen Husten? Gibt es auch natürliche Mittel? Hier erfahren Sie, welche Hausmittel zur Behandlung von Husten geeignet sind.

    Mann hustet in eine Taschentuch

    Husten Ursachen

    Wie entsteht Husten? Ob durch eine Erkältung oder einen anderen Infekt, Rauchen, eine Allergie oder Asthma. Ursachen für Husten gibt es viele.

    Wie lange dauert produktiver Husten?

    Wenn der Husten die Folge eines grippalen Infektes ist, dann muss man mit einigen Tagen, bis zu einer Woche rechnen. In dieser Zeit kann sich die Schleimbildung, abhängig von den Bronchien, vermehren. Der Auswurf sollte am besten tatsächlich ausgehustet und nicht etwa geschluckt werden. In diesem Schleim befinden sich schließlich Bakterien, die im Magen erst wieder vernichtet werden müssen, um nicht von dort ihre schädliche Arbeit weiterzuführen.

    Dauert der produktive Husten länger als 10 Tage ist ein Arztbesuch dringend empfohlen, bevor sich eine schwerere Erkrankung manifestiert. Ein akuter Husten dauert jedoch in der Regel nicht so lange.

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    Wir haben gelernt, dass man sich beim Husten, ob produktiv oder trocken, die Hand vorhalten sollte, damit die ausgestoßenen Viren und Bakterien sich nicht sofort über andere Menschen hermachen. Doch was, wenn Sie die Hand, in die Sie gerade gehustet haben, dem Nachbarn zum morgendlichen Gruß reichen? Aus diesem Grund geht die Empfehlung der Medizin dahin, in den gebeugten Ellenbogen zu husten. Von dort geht die geringste Ansteckungsgefahr aus.

    Wir haben gelernt, dass man sich beim Husten, ob produktiv oder trocken, die Hand vorhalten sollte, damit die ausgestoßenen Viren und Bakterien sich nicht sofort über andere Menschen hermachen. Doch was, wenn Sie die Hand, in die Sie gerade gehustet haben, dem Nachbarn zum morgendlichen Gruß reichen? Aus diesem Grund geht die Empfehlung der Medizin dahin, in den gebeugten Ellenbogen zu husten. Von dort geht die geringste Ansteckungsgefahr aus.

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    Was kann man gegen produktiven Husten machen?

    Unterdrücken Sie keinesfalls den Husten, das verzögert den Heilungsprozess. Am besten sind Mittel, die schleimlösend wirken und das Abhusten erleichtern. Es gibt eine Menge Hausmittel, die Sie dabei unterstützen. Warmer Tee ist ohnehin das Heilmittel schlechthin. Mit Salbei und/oder Thymian versetzt, löst er den Schleim und bildet gleichzeitig eine schützende Schicht über die Bronchien.

    Inhalationen mit ätherischen Ölen, Thymian oder Eukalyptus wirken sehr beruhigend, senken das Fieber, machen die Atemwege frei.

    Schon gewusst?

    Halten Sie den Körper mit einem Vollbad warm. Versetzen Sie das Badewasser mit ätherischen Ölen und atmen Sie die aufsteigenden Dämpfe mit offenem Mund ein. Das hilft beim Ausschwitzen, entspannt und belebt.

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